Energiekommunen als Schlüssel zur Energiewende und zum rechtzeitigen Erreichen der Klimaschutzziele


Die wissenschaftlichen Leitplanken sind klar: entweder wir erreichen eine schnelle und drastische CO2-Reduzierung oder die menschliche Zivilisation könnte schon in der nächsten Generation zu Ende gehen.

Nur mit einem kompletten Umbau der Energieversorgung in der nächsten Dekade besteht noch eine 2/3 – Wahrscheinlichkeit, die Unumkehrbarkeit der Erderwärmung noch aufzuhalten.

Es gibt nur zwei Umsetzungswege zur Auswahl:

1) die bestehenden fossilen und atomaren Großkraftwerke durch Windkraft- und Solarpark ersetzen und den Strom über aufzubauende Stromnetze ohne Großspeicher sofort zu verbrauchen

2) kleine, dezentrale Einheiten produzieren genau den erneuerbaren Energiebedarf, den die entsprechende Energiezelle (Ort, Siedlung, Straßenzug, Häuserblocks, Gewerbebetrieb usw.) im Jahr benötigt. Energetische Überschüsse im Sommer werden gespeichert und im Winter reaktiviert.

Punkt 1 ist weder organisatorisch durchführbar noch finanzierbar. Da die meisten EnergienutzerInnen nicht einbezogen werden und die bestehende Abhängigkeit an Energiekonzerne auch weiterhin bestehen (besonders beim Bezahlen der Energierechnungen), führt nur Weg 2) zum Ziel.

Diesen Weg beschreibt der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.) als "Zellularen Ansatz" und wird auch als Energiezellenkonzept bezeichnet.


Masterplan:

Für alle erfolgreichen Kommunen gilt die Gleichung: Energetisches Angebot = Energetische Nachfrage

Warum die kommunale Energiewende der Schlüssel zum Klimaschutz ist zeigt der Vergleich:


Wie kommunale Energiezellen durch erneuerbare Energien unser Klima retten, beschreibt das Energiefachbuch „Energetisches Gleichgewicht“.

Die Liste von Energiekommune, Regionen, Zweckverbände und Städte mit dem Ziel einer bereits in der Umsetzung befindlichen Energiewende wird ständig länger.

Auf Basis von der Arbeit für Bürgerenergiegemeinschaften, privaten Investoren, kommunalen Energieversorger / Verwaltungen und viel BürgerInnenengagement sind bereits gute Ansätze vorhanden, wie Beispielsweise der Klimaplan von Unten.